Regionalregierung lockert Förderregeln für 12 landwirtschaftliche Maßnahmen im Rahmen des PEPAC
Die Verordnung Nr. 174/2026 führt bedeutende Änderungen am Anwendungsregime für 12 Maßnahmen der Achse F der ländlichen Entwicklung im Rahmen des Strategischen Plans für die Gemeinsame Agrarpolitik (PEPAC Portugal) ein. Ziel ist es, die Regelungen an die tatsächlichen Umsetzungsbedürfnisse anzupassen und die Flexibilität bei der Erweiterung der förderfähigen Fläche zu erhöhen.
Die wichtigsten Änderungen betreffen die Möglichkeit für Begünstigte, die Förderfläche um bis zu 25% zu erweitern, bei einer Höchstgrenze von 1 Hektar, ohne dass dies eine Änderung des Verpflichtungszeitraums nach sich zieht. Die betroffenen Maßnahmen sind:
- F.8.1: Unterstützung für das System der integrierten Produktion (Verordnung Nr. 502/2023)
- F.8.2: Instandhaltung von Stützmauern (Verordnung Nr. 504/2023)
- F.8.3: Unterstützung für den ökologischen Landbau (Verordnung Nr. 509/2023)
- F.8.4: Erhaltung von Obstplantagen und traditionellen Weinbergen (Verordnung Nr. 513/2023)
- F.8.5: Kontrolle invasiver Arten (Verordnung Nr. 520/2023)
- F.8.6: Instandhaltung von Trockenmauern in Porto Santo (Verordnung Nr. 521/2023)
- F.8.7: Instandhaltung traditioneller Weinbaustrukturen (Verordnung Nr. 530/2023)
- F.8.8: Agrarumwelt- und Klimaverpflichtungen (Verordnung Nr. 531/2023)
- F6.1: Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Tätigkeit in benachteiligten Gebieten - Insel Madeira (Verordnung Nr. 499/2023)
- F6.2: Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Tätigkeit in benachteiligten Gebieten - Insel Porto Santo (Verordnung Nr. 500/2023)
- F7.1: Natura 2000-Zahlungen und Wasserrahmenrichtlinie (Verordnung Nr. 501/2023)
- F8.10: Prämie für Instandhaltung und Einkommensverluste bei forstwirtschaftlichen Investitionen (Verordnung Nr. 532/2023)
Diese Änderungen treten am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft und gelten ab dem 1. Januar 2026.
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