Die Regionalregierung von Madeira hat über das Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend ihre Absicht bekannt gegeben, eine Erweiterungsverordnung für den Tarifvertrag (ACT) zu erlassen, der zwischen Insular Produtos Alimentares, S.A. (Freihandelszone Madeira) und dem Verband der Gewerkschaften für Landwirtschaft, Ernährung, Getränke, Hotel- und Gaststättengewerbe Portugals (FESAHT) geschlossen wurde.
Diese Maßnahme zielt auf die Vereinheitlichung der Arbeitsbedingungen in der Autonomen Region Madeira ab, indem die Bestimmungen des genannten Abkommens auf Arbeitnehmer des Unternehmens ausgeweitet werden, die nicht durch den unterzeichnenden Gewerkschaftsverband vertreten sind. Die Begründung unterstreicht das Vorliegen sozialer und wirtschaftlicher Umstände, die diese Ausweitung erforderlich machen, um Lohngerechtigkeit im Sektor zu gewährleisten.
Der am 4. April 2026 hinterlegte ACT (Nr. 12/2026) legt folgende Hauptbedingungen fest:
Interessierte Parteien haben eine Frist von 10 Tagen ab der Veröffentlichung im JORAM (13. April 2026), um begründeten Widerspruch gegen den Entwurf der Erweiterungsverordnung einzulegen.
Das Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend hat eine 6-tägige Frist für Einsprüche gegen die Erweiterungsprojekte von sechs Tarifverträgen eröffnet.
Die Regionalregierung von Madeira hat die Ausweitung von vier kollektiven Arbeitsregelungsinstrumenten formalisiert, um die Arbeitsbedingungen in verschiedenen Sektoren zu vereinheitlichen.
Die Regionalregierung hat die endgültige Konsolidierung der karriereübergreifenden Mobilität eines Technikers der Regionaldirektion für Informatik formalisiert.